Heute mal wieder ein Haushaltstipp: Kugelschreiberflecken – wie ich von dieser Webseite erfahren habe – bekommt man mit Zahncreme wieder raus. Ich hätte es nicht für möglich erachtet, aber es funktioniert wirklich!
Die Zahncreme sollte Natriumfluorid enthalten. Dabei einreiben, kurz einwirken lassen, auswaschen. Dann beidseitig einreiben, 10 Minuten einwirken lassen und erneut ausspülen. Dann das Kleidungsstück noch einmal in die Wäsche und nix mehr ist zu sehen…
Manchmal ist das Internet doch zu gebrauchen…
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Irgendwie hätte ich schon gern mal wieder ein neues Handy. Mein Vertrag beim Netzbetreiber verlängert sich jetzt im Oktober, und irgendwie habe ich mich schon wieder in das N73 von Nokia “verguckt”. Das Ding ist aber exorbitant teuer, wie ich finde. Mit Vertragsverlängerung soll es bei meinem Netzbetreiber in meinem alten Tarif noch gut 300 EUR kosten. Ganz schön heftig, wie ich meine. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wo man für ein TOP-Handy mit Vertrag so um die 300 DM bezahlt hat. Das war dann aber meist wirklich das Modell mit dem meisten Features des Herstellers. Und ein Wechsel des Anbieters? Naja, es sieht ja fast überall so aus. Entweder ist der Tarif cool und das Handy muss man fast vollständig selbst bezahlen oder man verzichtet auf Features und geht zu externen “Providern”.
Sehr beliebt und gar nicht so schlecht sind ja auch die Modelle von Sony Ericsson, hier wäre wohl das K800i mein Gerät der Wahl. Das wäre bei meinem Netzbetreiber auch für die früher üblichen 300 DM (ca. 150 EUR) zu bekommen… Es ist nur frustrierend, wenn man manchmal sieht, wie es das Handy bei den externen “Providern” teilweise schon für 1 EUR gibt. Leider kommt es aber nicht so recht mit dem Dienst “Private Line” (ALS) zurecht, mit dem man bei meinem Netzbetreiber zwischen der privaten und geschäftlichen Rufnummer hin- und herschalten kann… Leider funktioniert dieser Dienst eigentlich nur mit Siemens- und mit Nokia-Geräten so richtig. Das Ericsson lässt zwar ankommende Anrufe auf der zweiten Leitung zu, aber abgehende Anrufe sind nicht möglich (jedenfalls mit der aktuellen Firmware, und ich glaube kaum, dass gerade diese Feature noch “nachgebessert” wird).
Andererseits auch ziemlich viel Geld und telefonieren kann mein altes, damals auch ziemlich teure Nokia 7610 auch. Echt schwierig. Mhh… Vielleicht sollte man diesen ganzen Handy-Kram einfach abschaffen, früher ging es ja auch ohne…
Irgendwann im Jahre 1994 habe ich erstmals von “diesem neuen, freien Betriebssystem” gehört, bei dem schon jede Menge Software dabei ist. In einem großen Unternehmen habe ich außerdem schonmal von dem Begriff “Unix” gehört, und das es ein System für Großrechner sei – und dass soll jetzt auch auf dem normalen PC laufen? Und zu alledem muss man dafür nicht mal etwas bezahlen, außer das Buch und den Datenträger, um es schnell installieren zu können. 1994 war das Internet noch kein “Alltag” – neue Sachen musste man sich schon als CD-ROM besorgen oder aus einer Mailbox (BBS) ziehen. Das war mit einem 14,4′er Modem sehr aufwendig und ein ziemliches Geduldsspiel. Also bestellte ich mir eine sogenannte Distribution dieses neuen Systems bei einer kleinen Firma namens S.u.S.E, die sich offenbar auf dieses neue System spezialisiert hatte. Ich fand sie in einer Werbung, die regelmäßig in der c’t stand. Nach einigen Tagen bekam ich für damals 79 DM eine schwarze Packung mit der Aufschrift “S.u.S.E. Linux – November 94″. Diese bestehend aus einem ausführlichen Handbuch und den System-CD-ROM’s (ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, damals passte noch alles auf 2 CD-ROMs und für die Installation eines Grundsystems waren nur wenige 100 MB notwendig)… Damals verstand ich nur einen Bruchteil dessen, was ich tat (gut, da hat sich bis heute nicht allzuviel geändert). Aber es hat mir von Anfang an Spaß gemacht, und ganz ehrlich: Nach 4 Wochen Forschung war ich schon irgendwie stolz, als ich es geschafft habe, ein X11-System mit meiner damaligen Grafikkarte zum laufen zu bekommen…
…ja, und heute, fast 12 Jahre später, habe ich jede Menge Distributionen ausprobiert, habe beruflich sehr viel mit Linux und Unix zu tun. Und es fasziniert noch immer, es gibt immer wieder neue Dinge zu entdecken. Meine Lieblingsdistribution ist derzeit Gentoo, man kompiliert sich sein System aus den Quelltexten der einzelnen Programme, aber sogenannte “Ebuild-Scripte” helfen einem dabei und nehmen ein viel Konfigurationsarbeit ab. Darüber hinaus gibt es ein exzellentes Support-Forum, in dem man von den Cracks sehr schnell Hilfe bekommt, und ein wirklich gut geschriebenes Handbuch. Dafür muss man auch noch Config-Dateien bearbeiten und bekommt kein Windows-Like-Installationsprogramm, wie man es von den “großen” Distributionen heutzutage als Standard bekommt.
Wer aber mal richtig in die Tiefen des Systems einsteigen möchte, wer gern wissen möchte, warum Binär-Dateien überhaupt ausgeführt werden und was notwendig ist, um eine Binär-Datei zu erzeugen, der kann sich (mit Hilfe eines schon bestehenden Host-Systems, ggf. eine Live-CD) ein eigenes Linux from Scratch “hochziehen”. Zunächst erstellt man sich eine tollchain mit allen notwendigen Hifsmitteln (binutils, compiler usw.) um sich vom Hostsystem zu entkoppeln und einen “gemeinsamen Stand” zu bekommen. Dann geht es an’s Aufsetzen des eigentlichen Systems. Es dauert schon eine ganze Weile, eh man den Rechner mit dem System booten kann und dann eine Bash-Shell angeboten bekommt. Es gibt Leute, die das System auch wirklich dann benutzen, aber das halte ich für sehr mühselig ohne Paketverwaltung – aber auch dies könnte man natürlich nachrüsten. Es gibt ja keine Grenzen… Dennoch, der Lerneffekt ist um so größer, daher mein Empfehlung: Einfach mal machen!
Irgendwie gab es mal eine Zeit, da habe ich in vielen Blogs, die ich so täglich lese, sofort einen Hinweis auf ein neues Mixedtape von Mercedes Benz bekommen. Das ist eine Zusammenstellung von einer Menge MP3 von meinst weniger bekannten Künstlern die man sich für lau herunterladen und dann in seinem Mercedes Benz anhören kann. Es funktioniert aber auch in einem Citroën C5…
Jedenfalls gibt es seit Mittwoch wieder die neue Ausgabe Nr. 13 und man kann sie sich hier ganz einfach auf seine Platte, seinen iPod oder was auch immer man für einen Music-Player sein eigen nennt, ziehen (Natürlich kann man sich auch einfach eine CD brennen).
Im Übrigen muckert seit einigen Tagen mein Blinker-Hebel im C5. Sehr merkwürdig. Ich kann eigentlich nicht mehr nach links abbiegen, da sich beim einrasten des Hebels manchmal der Blinker nicht mit einschaltet (kurzes antippen des Hebels funktioniert hingegen) – sehr merkwürdig… Wenn man jedoch etwas am Hebel zieht, funktioniert es jedoch wieder. Ich befürchte jedoch, dass ich das bis zum diesjährigen TÜV sicher reparieren lassen muss… Das wird wieder teuer…
Heute wurde ich gefragt, was denn eigentlich die Symbole auf einem Kissen bedeuten und ob man das Teil einfach so in die Waschmaschine packen kann. Natürlich wusste ich das nicht sofort aus dem Kopf, vielleicht hätte ich noch zusammen bekommen, dass das hier links abgebildete Symbol wohl “Waschen bei 30 °C” bedeuten muss, aber wofür steht z.B. der Strich unter der Wanne? Glücklicher Weise gibt es ja das Internet, aber wonach sucht man? Als erstes ist mir der Begriff “Waschsymbol” eingefallen. Und ebenso praktisch ist die Wikipedia, mit deren Hilfe man dann schnell herausfindet, dass diese Zeichen eigentlich Textilpflegesymbole heißen. Und der Strich unter der “Waschwanne” bedeutet wohl “schonend”. Es gibt auch eine Version mit zwei Strichen und diese bedeutet dann “sehr schonend”…
Das dieses Symbol für “Bügeln” steht, kann man sich ja noch irgendwie vorstellen (der Punkt definiert im übrigen, bei welcher Temperatur “gebügelt” werden darf – in diesem Fall bei niedriger Temperatur, es steht auch jeweils ein Symbol mit zwei oder drei Punkten zur Verfügung). Meiner Meinung nach ist das noch das logischste aller Symbole, da es ja – jedenfalls Ansatzweise – wie ein Bügeleisen aussieht. Anders sieht’s jedoch bei diesem Symbol hier aus:
Genau das war auch auf dem Kissen von heute Morgen aufgedruckt. Aber was bedeutet das denn? Die quadratischen Zeichen stehen wohl offenbar für trockenen. Und für was es da alles Symbole gibt. Das hier links ist das Symbol für “trocknen in der Trommel erlaubt” und der Punkt steht hier für “schonend”… Es gibt sogar ein Symbol für “Auf der Leine trocknen”, oder “liegend trocknen”, “im Schatten trocken”, usw. usw. – ich hätte das nicht gewusst. Die Symbole sind auch nicht unbedingt “intuitiv” – aber wie gesagt: Glücklicher Weise gibt es ja das Internet und man lernt schließlich nie aus… Eine vollständige Übersicht findet man bei Wikipedia. Es gibt noch jede Menge Symbole für die chemische Reinigung und mit welchen Stoffen ein Textil gereinigt werden darf.
(Quelle der Symbole: Wikipedia)
