Archiv für die 'Mac' Kategorie

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Neue Festplatte im PowerBook

In der letzten Zeit habe ich einen Großteil der Zeit am PowerBook damit verbracht, Daten auf der Festplatte “aufzuräumen” um wieder etwas mehr freien Speicher “übrig” zu haben… Aber das ist auf Dauer ganz schön nervig, und da die Daten naturgemäß eher mehr als weniger werden, eigentlich ein erfolgloses Unterfangen. Doch die Preise für größere Notebook-Festplatten sind in der letzten Zeit durchaus erschwinglich geworden. Eine 160 GB-Platte kostet so “um die” 100 bis 130 EUR, je nach Hersteller. Nur der Einbau gestaltet sich ja als schwierig, da die Tastatur vom PowerBook komplett abgeschraubt werden muss, um an die Festplatte zu gelangen. Eine wirklich super bebilderte und für sagen wir mal technisch etwas erfahrene Anwender gibt es bei iFixIt.com wirklich exzellente Beschreibungen, wie man das PowerBook auf bekommt und in welcher Reihenfolge man welche Schraube lösen muss. Natürlich kommt dazu noch ein gewisses Potential an Angst, es könnte bei diesem Eingriff irgend etwas schief gehen, denn schließlich war das Gerät mal nicht billig… Doch was ist das Leben ohne Risiko…? Also entschied ich mich, der Anleitung zu folgen und meine 80 GB-Platte durch eine mit doppelter Kapazität auszutauschen. Das würde dann bedeuten, dass ich am Ende mehr Speicherplatz frei haben werden, als ich zur Zeit insgesamt zur Verfügung habe – beruhigende Vorstellung…
Um mein Betriebssystem nicht neu installieren zu müssen, habe ich die neue Platte zunächst per USB mit einem IDE-zu-USB2.0-Adapter angeschlossen und dann die komplette Partition mit dem genialen und freien Tool Carbon Copy Cloner auf die neue platte “geklont”. Damit ist es möglich, das System auf der Zielplatte gleich bootfähig zu machen. Das hat bei ca. 70 GB etwa 1,5 Stunden benötigt. Dann habe ich mich tatsächlich daran gemacht, und die Schrauben entsprechend der Anleitung gelöst:

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Im oberen Bildteil ist schon die neue Platte zu sehen, welche ich mit einem 3,5″ –> 2,5″-Adapter an einen normalen externen 3,5″-HD-Gehäuse betrieben habe. Der Vorteil ist, dass dieses sein eigenes Netzteil mitbringt, während die 2,5″-Adapter meist nur Stromversorgung über USB verwenden, und leider schafft es mein PowerBook nicht, den notwendigen Strom zu liefern, um eine 2,5″-Festplatte über USB zu starten zu lassen (OT: Ich habe das übrigens mit einem MacBookPro eines Freundes getestet, und da scheint der USB-Anschluss mehr Strom zu liefern, denn die 2,5″-Platte lief dort problemlos auch ohne externes Netzteil an).
Nachdem alle Schrauben entfernt wurden, muss die Tastaturhalterung entfernt werden. Das ist etwas tricky, da sie sehr fest am unteren Gehäuse klemmt, vor allem an der Stelle des SuperDrives. Man sollte sozusagen genau den richtigen Punkt finden, denn zieht man zu stark, könnte man vielleicht das dünne Flachkabel beschädigen, mit dem die Tastatur und das TrackPad angeschlossen sind. In der Anleitung steht, dass man versuchen sollte, mit den Fingern von hinten nach vorn die Tastaturhalterung aus der Verankerung zu lösen… Nach etwas hin- und her löste sich die Abdeckung und das Innenleben kommt zu Vorschein:

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Jetzt soll man das Tastatur- und Trackpad-Kabel lösen, das habe ich mir erspart, da man die Tastaturabdeckung zweckmäßiger Weise einfach gegen das Display gelehnt stehen lassen kann, man kommt locker an die Platte heran. Das Lösen der Platte gestaltet sich dann denkbar einfach, da man sie ja mittlerweile schon zu sehen bekommt… Natürlich sollte man beim Lösen des IDE-Kabels vom Logic Board äußerst vorsichtig vorgehen, die Teile sind alle sehr sehr klein und wenn irgend etwas abbricht, dann war’s das wohl…
Nachdem dann die neue Platte wieder fest in der Verankerung steckte, testete ich kurz, ob das System noch funktioniert und vor allem, ob die Tastatur erkannt wird – schließlich will man ja nicht am Ende noch einmal alles auseinander bauen müssen, nur weil man vergaß, eine kleine Verbindung auf dem Logic Board zu prüfen… Und zu meinem Erstauen bootete die “geklonte” Installation genau so wie vor dem Plattentausch, alles war da wo ich es erwartet habe… Eigentlich genial. Ich dachte nicht, dass man eine Systempartition einfach so “spiegeln” kann. Schließlich schraubte ich das Gerät in umgekehrter Reihenfolge wieder zu.

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Unglaublich, aber im Finder stehen jetzt mehr als 94 freie GB auf meiner Startpatition… traumhaft. Ich glaube, damit ist der derzeit größte Mangel, den ich am PowerBook hatte, erstmal ausgemerzt… jetzt kann ich auch mal wieder ein paar alte CD’s CDs in meine iTunes-Bibliothek importieren… traumhaft… :)

Update: Weitere Fotos vom “Eingriff” gibt’s bei Flickr

Monolingual vs. DeLocalizer

7758Ich habe ja an dieser Stelle schon einmal über die Möglichkeiten von DeLocalizer geschrieben: Damit lassen sich relativ unkompliziert nicht genutzte Lokalisierungen (also Sprach- und Übersetzungsdateien) von MacOS X und den installieren Programmen entfernen und so gegebenenfalls mehrere kostbare Gigabyte seines Macs freigeben.

Nun scheint es aber so, als ob dieses Programm nicht wirklich weiterentwickelt wird. Es ist zwar offenbar auch mit MacOS X 10.4 noch problemlos nutzbar, aber der Autor hat bereits beim Sprung zu 10.3 angekündigt, das Programm nicht mehr weiter entwickeln zu wollen.
Es gibt aber ein weiteres, kostenloses Tool, und das kann noch mehr: Das ganze nennt sich Monolingual und neben der Tatsache, dass es Sprachdateien vom Rechner löscht, kann es auch “Eingabemethoden” und “Tastaturschemata” vom Rechner entfernen, oder habt Ihr schon mal versucht, etwas auf Chinesisch in Euren Mac zu tippern? :)

Und das ist noch nicht alles: Auch ungenutzte Architekturen lassen sich löschen: Wozu muss man die Intel- oder G5-Binaries mit sich rumschleppen, wenn man ohnehin nur einen G4-Mac sein Eigen nennt. Bei mir hat es mal wieder 2,5 GB freigeräumt. Ich empfehle dennoch, vor der Anwendung, ein Backup des Systems anzufertigen. Wenn man beispielsweise die falsche Lokalisierung oder Architektur entfernt, kann man sein System unbedienbar machen… Daher: Vorher genau überlegen, was man tut… :)

Get A Mac

Bild 1-6Ich meine gut, es hat ja bis jetzt schon fast überall gestanden, aber egal: Wer’s doch noch nicht gesehen hat, die neuen Mac-Werbespots, wie sie derzeit in den Staaten laufen machen wirklich Lust auf mehr… :)
Ich bin mal gespannt, ob diese Spots auch in Deutschland laufen werden, und vor allem, wie gut oder schlecht sie dann synchronisiert sind… in diesem Sinne: G’sundheit! :)

Me and my personal Menubar

In Anlehnung an Jog’s “reprise” im powerbook_blog zum Thema “What’s in your menubar?”, muss ich doch auch gleich mal das Thema aufgreifen. Zunächst sei aber mal erwähnt, dass auch auf dem 15″ PowerBook viel zu wenig Platz in der Menüzeile zu sein scheint… :) Ich glaube aber, womöglich hat man immer das Gefühl, der Platz würde nicht reichen, auch wenn man ein 30″ Cinema Display vor sich stehen hätte… :)

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  • Das erste Symbol steht für Adium X, ein wirklich genialer, auf der GPL basierender Instant Messanger für OS X, Adium X kann eigentlich alle gängigen Instant Messager Protokolle, darunter natürlich auch ICQ und AIM
  • Die Note steht für Synergy Classic, damit lässt sich iTunes von der Menüleiste aus steuern. Synergy zeigt außerdem immer den Namen und Interpreten des aktuellen Songs in einer MTV-artigen Einblendung auf dem Desktop an. Sehr praktisch und man ist immer darüber informiert, was man gerade auf die Ohren bekommt. Der Preis für die Lizenz von gerade mal 5 EUR bringt niemanden um (auch wenn – falls ich mich richtig erinnere – es auch schon Tools gibt, die dieses Feature auch kostenlos nachrüsten).
  • Das nächste Symbol ist Salling Clicker – darüber habe ich ja an anderer Stelle schon mal berichtet.
  • Dann wird der S.M.A.R.T.-Status der Festplatte angezeigt. Wahrscheinlich ist ist das eine Form von Paranoia – aber man weiss ja nie. Ich bin jedenfalls vorsichtig. In letzter Zeit habe ich eine Menge defekte Festplatten gesehen. Das + auf dem Datenträger-Symbol zeigt hier an, das (zum Glück) alles in Ordnung ist. Das Tool heißt SMARTReporter und ist kostenlos.
  • Dann kommen die Symbole von MenuMeters – einfach ein Muss: Natürlich möchte ich immer über die “Speicherauslastung” meines PowerBooks informiert werden. Auch der Datendurchsatz und die CPU-Auslastung sind interessante Anzeigen, die jeder “Freak” gern im Auge behalten möchte…
  • Natürlich muß man manchmal auch schnell eine Verbindung in’s Firmennetz aufbauen können, deshalb gibt es hier noch das Symbol für VPN-Verbindungen.

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  • Das AirPort-Symbol zeigt mir auf einen Blick an, ob ich mit einem WLAN verbunden bin und wie gut die Verbindung gerade ist.
  • Das Bluetooth-Control benötige ich, um schnell den Zugriff via Bluetooth aktivieren und deaktivieren zu können. Via Bluetooth synchronisiere ich regelmäßig meine Kalender und mein Adressbuch mit meinem Nokia 7610. Dieses Handy wird ja seit Tiger endlich von iSync direkt unterstützt.
  • Natürlich muss man mit einem Blick auch immer den Akku-Ladestand überblicken können… :) Es handelt sich ja schließlich um ein Notebook…
  • Die Schnelle Benutzerumschaltung ist schon irgendwie praktisch, bis vor kurzem hatte ich dort noch meinem Namen stehen – dann hat man auf seinem Desktop so ein “zu Hause”-Gefühl… :) – Um Platz zu sparen, habe ich derzeit nur die Anzeige des “Kurznamens” aktiviert.
  • Seit heute neu, gelesen im powerbook_blog in meiner Menüzeile: MenuCalenderClock – ein wirklich geniales kleines Programm, das beim Klick auf die Uhr einen Kalender des aktuellen Monats anzeigt. Die Vollversion zeigt darüber hinaus auch noch alle aktuellen Termine in einer Liste an. Ich kann wirklich jedem Mac-User den Test dieses kleinen Stücks Software mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine wirklich nette Ergänzung zu iCal (es gibt wohl auch eine Entourage-Version). Das Programm ersetzt derzeit die “Mac-eigene” Uhr, die bis heute dort noch angezeigt wurde…

Die zweite Kultnacht bei Mac-TV

Kultnacht KleinHeute, zum 30. Geburtstag der Firma Apple, veranstaltet Mac-TV die zweite “Große lange Mac-TV Kultnacht” als Special, sozusagen die GROGEFEI, die “Große Geburtstagsfeier” – es gibt einen Rückblick auf 30. Jahre Apple; das dürfte wirklich spannend werden.
Natürlich kann man wie in gewohnter Mac-TV-Manier das Geschehen innerhalb der Sendung mitbestimmen. Wer einen älteren Apple-Rechner sein Eigen nennt, kann diesen mit seiner iSight per Video-Chat in der Sendung vorstellen und vielleicht die eine oder andere interessante Geschichte zum Thema Apple loswerden.

Es geht um 20:00 Uhr los und das Ticket kostet 3,99 EUR (auch für Abonnenten, die zusätzlichen Kosten sind auf Grund des erhöhten Traffic-Aufkommens notwendig). Wer dabei sein möchte, sollte sich noch schnell einen Account bei bei Mac-TV anlegen.

Voraussetzung für einen fehlerfreien “Empfang” des Streams ist ein DSL- oder gleichwertiger Internetanschluss mit mind. 768 kBit/s Downstream. Das schließt mich leider aus, da ich zur Zeit nur einen 384′er DSL habe. Da heisst das für mich wohl leider “draussen bleiben”. Ich hoffe, dass Mac-TV auch in diesem Jahr wieder die komplette Sendung ungeschnitten zum Download anbieten wird. Oder sagen wir mal besser: Ich gehe fest davon aus. Und liebe T-Com: Macht mal was, nächstes Jahr hätte ich doch schon gern die notwendige Bandbreite, um an solchen Events teilnehmen zu können.

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