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29. November 2005
von Micha
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Ist das eigentlich nur bei mir so?

Also wirklich, gibt es eigentlich immer so merkwürdige Probleme, wenn man ein Projekt umzusetzen versucht? …oder bin da immer nur ich betroffen. Wie ich ja schon hier erwähnt habe, wollen wir uns eine Eigentumswohnung zulegen, welche momentan gerade gebaut wird. Vor dem Kauf hieß es noch, dass das alles überhaupt kein Problem wäre und der Papierkram innerhalb von 14 Tagen erledigt ist. „Da leisten sie eine Unterschrift beim Notaren, und dann brauchen sie sich um nichts zu kümmern.“ Diese 14 Tage waren allerdings schon vor einem halben Jahr vorbei.

Was noch nicht vorbei ist, das ist der Papierkram. Innerhalb weniger Tage hatten wir eine Finanzierungszusage einer Bank. Sie haben das Angebot mit einer Frist von 2 Wochen erstellt. Nun hat es aber die Baufirma nicht geschafft, innerhalb dieser zwei Wochen alle notwendigen Unterlagen zu beschaffen. Das Ergebnis war, dass wir nach 2 Monaten dann endlich einen zur Unterschrift bereiten Finanzierungsvertrag vorliegen hatten, der Inhalt sich jedoch in keiner Weise mit dem Angebot deckte. Ich bin schon erstaunt, dass sich Banken überhaupt so etwas trauen, aber ich glaube, das ist nur ein kleiner Vorgeschmack davon, wozu Banken wirklich fähig sind… 🙂

„Überhaupt kein Problem“ höre ich noch den Finanzberater sagen, „wechseln wir eben die Bank – sie brauchen sich um nichts kümmern…“ – klar, eine andere Bank war durchaus an der Finanzierung interessiert und bot uns auch die „alten“ Konditionen. Doch die alte Bank wollte sich erstmal ein Gutachten bezahlen lassen, dass sie selbst zur Wertbestimmung der Immobilie in Auftrag gegeben hat, sonst gibt sie die Grundschuldurkunde nicht frei… Und zum ersten Mal

Ka-Ching für eine Sache, die wir eigentlich nicht zu verschulden haben…

Heute nun sollten wir die neue Grundschuld beantragen. Für die neue Bank. Dazu ist in Deutschland eine Unterschrift bei einem Notar notwendig. Wir saßen bei der Notarin, als sie feststellt, dass die neue Bank offenbar das falsche Formular geschickt hat. Dieser Antrag ist im übrigen der Zweite, da der erste ja für die erste Bank gestellt wurde – also erneut

Ka-Ching für eine Sache, die wir eigentlich nicht zu verschulden haben…

Warum passiert so was? Ich bin mir sicher, dass das nicht das letzte Mal war, dass irgendwas mit diesem Kauf schief läuft. Ist das immer so? Ich meine Banken, Notare und Baufirmen machen doch nichts anderes, Tag ein Tag aus… die müssten doch eigentlich wissen, wie so was läuft? …oder?

Update: Heute nun hatten wir einen weiteren Termin bei der Notarin. Nachdem ich erstmal eine halbe Stunde gebraucht habe, um mit meinem Auto in’s Parkhaus zu fahren (es gab Stau in der Einfahrt, weil die kreuzenden, herausfahrenden Fahrzeuge die komplette Einfahrt blockiert haben – man sollte halt nicht unbedingt um 18:30 ein Parkhaus in Halle befahren… Jedenfalls hat es diesmal geklappt, wir konnten die neue Urkunde unterzeichnen und jetzt sind wir im „Finanzierungschaos“ wieder einen Schritt weiter… 🙂 – Achja, die Notarin macht jetzt sicher…

Ka-Ching für eine Sache, die wir eigentlich nicht zu verschulden haben…

🙂

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28. November 2005
von Micha
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Links in blau

Auf vielfachen Wunsch einzelner Personen habe ich die Standard-Farbe für Links in diesem Blog mal auf blau gestellt. Ich war ja der Meinung, dass die grauen Links durchaus erkennbar waren, so scheint es doch durchaus bei einigen billigen Displays mit nicht so guter Grauwertunterscheidung schwierig gewesen zu sein, Links in den Texten immer sofort zu erkennen. Ich denke mal mit der blauen Farbe für ungesehene Links dürfte das jetzt einfacher sein… 🙂

Im übrigen war die graue Farbe die Standard-Einstellung für die deutsche lokalisierte Version des Standard-Themes der Blog-Software.

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27. November 2005
von Micha
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Salling Clicker

Salling ClickerGestern bin ich durch Zufall über diesen Bericht auf die Software „Salling Clicker“ für Mac OS X aufmerksam geworden. Ich hab mir mal die Demo-Version installiert. Die Idee finde ich wirklich klasse: Man greift zu seinem Handy und dann kann beliebige (mit kleinen Einschränkungen) Programme auf seinen Mac über ein Bluetooth-Handy fernsteuern. Glücklicher Weise wird mein Nokia 7610 unterstützt. Der Clou: Es funktioniert – da es ja eine Bluetooth-Verbindung ist – auch der Rückkanal. Man kann also einfach zu seine Handy greifen und mal eben die Playlist von iTunes ändern – auf dem Handy-Display wird dann der aktuell abgespielte Song dargestellt – natürlich mit Cover-Bild und Fortschrittsbalken.

Leute, die schon einen solchen neuen iMac haben, können dann FrontRow einfach per Handy bedienen, jedenfalls gibt es im Forum schon Lösungen für ein solches Script. Und das ist auch der Kern des Programms und der Probleme: Das Programm, das bedient werden soll, muss „scriptable“ sein. Manchmal „vergisst“ Apple jedoch, die eine oder andere Dialog-Box „scriptfähig“ zu machen. Leider so auch bei der Dialog-Box in iTunes, die es ermöglicht, den AirTunes-Lautsprecher auszuwählen. Deshalb ist es derzeit über die Software noch nicht möglich, die Lautsprecher vom Handy auszuwählen. Schade eigentlich.

Natürlich lassen sich auch noch jede Menge andere Programme steuern, z.B. Mail oder NetNewsWire. Damit kann man sogar am Handy News lesen, die der Rechner empfangen hat. Das Programm kostet in einer vollständig deutsch lokalisierten Version 21,72 EUR. Ich denke noch darüber nach, ob es mir das wirklich kaufen sollte. So genial die Idee auch ist, leider ist es mir gestern einige Male der Dienst auf dem Mac abgestürzt, der die Verbindung zwischen Mac und Handy realisiert, so dass keine Kommunikation zwischen Handy und Rechner mehr möglich war. Die Demo-Version schränkt allerdings die Bedienung auch dahingehend ein, dass man pro „Verbindung“ immer nur 30 Schaltvorgänge übertragen kann. So konnte ich auch schlecht testen, was der eigentlich Grund für den Absturz war. Im übrigen lassen sich auch PDA’s als Fernbedienung über Bluetooth oder WLAN mit der Software koppeln. Auf der Seite des Herstellers ist eine Liste mit über 90 unterstützten Geräten zu finden. Es gibt auch eine Windows-Version, die hab eich jedoch noch nicht getestet.

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27. November 2005
von Micha
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Adelheid, die vierte

Ich habe mich ja schon mehrfach hier und hier und hier über die Art und Weise ausgelassen, wie für eine Sendung wie „Adelheid und ihre Mörder“ unterschwellig Werbung gemacht wird. Gestern hatte ich nun mal die Zeit, um die seinerzeit aufgenommene Folge anzuschauen. Und mein nüchternes Urteil? Irgendwie bin wahrscheinlich noch nicht alt genug für eine solche Art Krimi. Oftmals werden ja im TV dargestellte „Polizeigeschichten“ als unglaubwürdig und unrealistisch kritisiert. Bei dieser Serie ist es noch schlimmer, so ist es in der Realität ganz bestimmt nicht. Diese Frau Adelheid musste sich zunächst ständig vor ihrem Chef verstecken, da sie sich eigentlich im Urlaub in Tunesien befinden sollte… Und irgendwie war der Chef der Meinung, sie müsse unbedingt im Urlaub sein. Diesen Chef möchte ich mal sehen, der einen Mitarbeiter dazu zwingt, in den Urlaub zu fahren… 🙂 Ich denke mal, das sollte eine Art „Running Gag“ aus einer vorhergehenden Folge sein. Die kannte ich natürlich nicht. Dann waren da zwei konkurrierende Morddezernate, die beide gleichzeitig versucht haben, den Fall aufzuklären. Klar, äußerst sinnvolle Verwendung von Arbeitskräften. Und wie sich dann der Fall aufklären lies, so klappt das auch nur im Fernsehen. Plötzlich passte alles zusammen: Nachdem eine Leiche auf einer Müllkippe gefunden wurde, führte eine Streichholzschachtel zum Arbeitgeber, der kannte natürlich seine Adresse, und jetzt kommen die Raubkopien in’s Spiel: Der ermordete war nämlich professioneller Raubkopierer und es standen jede Menge Kopien in Regalen fein säuberlich geordnet in seiner Wohnung; so muss ich mir das also vorstellen. Adelheid – offenbar eine Computerexpertin – hat sofort auf dem eingeschalten Rechner (ich glaube, es war ein Mac), die Buchhaltung gefunden. Merke: Ein Raubkopierer führt Buch über seine Geschäfte. Und natürlich führt eine Raubkopie eines schnell gefundenen Hamburger Künstlers zum ersten Verdächtigen. Der war’s aber nicht, doch die tatsächliche Täterin – eine Schauspielerin einer TV-Serie – wollte ihre Tat verschleiern und Beweismittel beiseite schaffen, aber die clevere Putzfrau des Opfers erkennt sie natürlich trotz Sonnenbrille. Und Adelheid weiß natürlich sofort, was sie in des Opfers Wohnung suchen wollte: Einen Pornofilm den er vertreiben wollte; und das wäre der Karriere der Täterin natürlich nicht zuträglich gewesen. Fall gelöst, Ende der Sendung. Man merkt jedenfalls schon, dass ich wohl offenbar nicht Zielgruppe solcher Serien bin. Ich fand es nur ziemlich teuer, was mich diese Sendung gekostet hat: Nämlich sage und schreibe 51,09 EUR, welche sich die die GEZ vierteljährlich von meinem Konto einzieht. Und ganz ehrlich, für über 50 EUR konsumiere ich kein öffentlich/rechtliches Programm in drei Monaten…

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